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Schleiffeilensystem - die neue Methode des Arbeitens mit Schleiffeilen!
Grundsätzliches über das Arbeiten mit Schleiffeilen
Schleiffeilen sind eines der wichtigsten Werkzeuge für die Vorbereitung der Oberfläche für das anschließende Polieren. Eine gute Schleiffeile hat eine deutliche Abstufung von Körnung zu Körnung, was bedeutet, dass sie sich bei flacher Anwendung nicht zusetzt. Ebenso soll der Unterschied zwischen schmaler und breiter Schleiffeile bei angewinkelter Anwendung nicht zu groß sein, was bedeutet, dass sie nicht zum Kratzen mit den Kanten neigt.
Nachteile der bisherigen Anwendung
Die Vorteile der Schleiffeilen sind allgemein bekannt: Gute Abtragsraten, ein breites Angebot an Bindungen, Körnungen und Querschnitten für großflächiges Arbeiten, für 3D-Konturen und enge Radien oder für Kanten. Aber es gibt auch wesentliche Nachteile bei der Arbeit mit stabförmigen Schleiffeilen:
In Durchbrüchen ist die Kontrolle über den Arbeitsvorgang nur mäßig möglich und auch der notwendige Druck kann aufgrund der erforderlichen kleinen Querschnitte nicht aufgebracht werden.
An Kanten muss wegen der Abrutsch- bzw. Beschädigungsgefahr immer vorsichtig gearbeitet werden was zwangsläufig die Bearbeitungszeit wesentlich erhöht. Innerhalb von Flächen ist eine gute Abtragsrate möglich, während zum Kantenbereich hin die bereits erwähnte Vorsicht geboten ist. Dies führt zu ungleichem Abtrag auf Fläche und im Kantenbereich.
Nicht zuletzt ist auch die Brüchigkeit von Schleiffeilen ein Problem. Aufgrund der kleinen Abmessungen der Bruchstücke und weil sie nicht immer in Korn und Typ identifizierbar sind ist deren Weiterverwendung nicht möglich. Dies führt zu einem hohen Verschleiß.
Bisherige Lösungsversuche
Um eine niedrigere Rauhtiefe durch flaches Arbeiten zu erreichen und vor allem auch um die Werkstückgeometrie durch gleichmäßigere Auflage beizubehalten sind schon gelenkig mit einer Schubstange verbundene Schuhe entwickelt worden, unter die dann Schleiffeilen geklebt wurden. Der Nachteil hierbei ist neben der nicht immer haltbaren Verklebung vor allem die notwendige Größe der Grundfläche. Dies erfordert hohen Arbeitsdruck und macht die Werkzeuge für die Anwendung in kleineren Geometrien ungeeignet. Bekannt sind auch kugelförmige Antriebsverbindungen, die aber für Schleiffeilen nicht anwendbar sind, da sie einerseits zum Kippen des Steines führen und andererseits kein gezieltes Ausüben von Arbeitsdruck an die zu bearbeitende Stelle zulassen.
Die EASY LAP – Lösung
Was ist das besondere an EASY LAP:
- In einer Achse gelenkige Verbindung direkt mit dem segmentierten Schleifstein.
- Eingeschweißte Kunststoffschicht als Verschleißschutz
- Formschlüssige Antriebsstange
Dies ermöglicht:
- Kleine Steinquerschnitte für optimalen Arbeitsdruck und zur Anwendung in kleinen Geometriedetails
- Gelenkigkeit nur in einer Achse erlaubt gezielten Druck auf zu bearbeitende Stellen
- Gleichmäßige Auflage des Werkzeuges auf dem Werkstück ergibt gute Oberflächenwerte
- Robuste Konstruktion gewährleistet die volle Nutzung der Maschinenleistung (Druck und Geschwindigkeit) |